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Business School
Am Dienstag, den 15. September 2009, fand für die 9. Klassen der Hauptschule sowie der Realschule des Schulzentrums Schönenberg-Kübelberg der von der Kreisverwaltung Kusel geförderte und organisierte Business School Day statt, der ganz im Zeichen des Themas Berufsorientierung stand. Zunächst erfuhren die Jugendlichen, was Verantwortliche in den Betrieben von ihren zukünftigen Azubis erwarten und worauf es bei einer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz ankommt. Danach konnten sich die Schülerinnen und Schüler in fünf verschiedene Workshops aufteilen, die sich mit verschiedenen Aspekten der Berufswahl und Berufsorientierung beschäftigten.
„Ich hatte in meinem Workshop das Thema ‘Welche Stärken habe ich für meinen Wunschberuf? Wieso sollte gerade ich diesen Job bekommen?’ Wir haben einen Fragebogen bekommen, den wir ausfüllen sollten. Darin mussten wir Fragen über Interessen und Aktivitäten, über mein Kompetenzprofil, d.h. wie gut ich etwas kann, und über meinen Wunscharbeitsplatz beantworten. Es hat mir geholfen, noch entschlossener über meinen Traumberuf zu sein.“ (Denise Schäfer, 9a)
„In unserem Workshop ging es darum, wie eine Bewerbung auszusehen hat, wie man sich bewirbt und wie man sich am besten auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten kann. Gut hat mir gefallen, dass diese Infos uns einmal in der Zukunft nützlich sein werden. Nicht so gut fand ich, dass man nur Zeit für einen Workshop hatte. Meiner Meinung nach sollte es mal so eine Business School Projektwoche geben, in der man dann jeden Tag einen anderen Workshop besuchen kann.“ (Iris Iwanow, 9a)
„Wie präsentiert man sich richtig? Was kann man an der Körpersprache erkennen? Was soll man sagen, damit man sich gut verkauft? Darum ging es in meinem Workshop. Die ersten drei Sekunden zählen, denn in diesen macht man sich ein Bild vom andern. An der Körpersprache kann man erkennen, ob man nervös, sauer, traurig, gereizt oder müde ist. Es kommt nicht so viel darauf an, was man sagt, sondern wie man es sagt. Der Vortrag war gut, denn man konnte lernen, auf was man achten kann, wenn man ein Vorstellungsgespräch hat.“ (Thomas Scheerer, 9b)
„In meinem Workshop ging es um meine Stärken und welcher Beruf der beste für mich ist. Ich persönlich fand am Business Day nicht so gut, dass wir in den Workshops sehr wenig Praxis gemacht haben, wie z.B. Rollenspiele oder einen wirklichen Ablauf eines Vorstellungsgesprächs durchgeführt haben. Ich fand es gut, dass wir die wichtigsten Themen für unser späteres Berufsleben noch einmal deutlich gemacht bekamen.“ (Freya Geid, 9b)
„In meinem Workshop der Business School stand das Beschaffen von Informationen zur Berufswahl im Vordergrund. Aber ich fand am wichtigsten den Appell zur Selbstständigkeit, dass wir uns selbst um unsere Zukunft kümmern müssen. Man sollte darüber hinaus darauf gefasst sein, dass Arbeiten nicht nur Vergnügen ist, und dass man auch am Anfang nicht schon alles kann, sondern man über die Schule hinaus weiter lernen muss. Ich habe mir von dem Tag erhofft, dass verschiedene Berufe vorgestellt werden, deren dafür benötigte Qualifikationen und Kenntnisse, das kam etwas kurz. Dafür hat der Business Day mir aber gezeigt, wie wichtig es ist, sich eigene Informationen zu beschaffen und nicht darauf zu warten, dass diese von alleine kommen.“ (Tom David Borger, 9b)
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